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	<title>Der Arbeitsmarkt in der Schweiz unter der Personenfreizügigkeit mit der EU</title>
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		<title>Kommentar zum Artikel Inländervorrang</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 09:26:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wanderarbeiter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herr Hesse hat mir zum Eintrag &#8222;Inländervorrang folgendes geschrieben: &#8222;Zu dem Thema muß ich sagen,daß meine Frau bei ihrer Jobsuche sehrwohl größere Probleme hat eine Anstellung zu finden,obwohl sie sehr gut qualifiziert ist und 15 Jahre Berufserfahrung besitzt.Sie ist Deutsche,deshalb wird eine Schweizerin immer bevorzugt.Das nervt uns sehr und wirft kein gutes Bild auf die Schweiz und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wanderarbeiter.wordpress.com&amp;blog=2574441&amp;post=51&amp;subd=wanderarbeiter&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Hesse hat mir zum Eintrag <a href="http://wanderarbeiter.wordpress.com/2008/02/29/inlandervorrang/">&#8222;Inländervorrang</a> folgendes geschrieben:</p>
<p>&#8222;Zu dem Thema muß ich sagen,daß meine Frau bei ihrer Jobsuche sehrwohl größere<br />
Probleme hat eine Anstellung zu finden,obwohl sie sehr gut qualifiziert ist und 15<br />
Jahre Berufserfahrung besitzt.Sie ist Deutsche,deshalb wird eine Schweizerin immer<br />
bevorzugt.Das nervt uns sehr und wirft kein gutes Bild auf die Schweiz und ihre<br />
Bürger. T.Hesse Aadorf/TG&#8220;</p>
<p>Lieber Herr Hesse,</p>
<p>Herzlichen Dank für ihren Beitrag. Was sie berichten hat mir soeben auch ein Assistenzarzt vom Kantonsspital zugetragen: Er ist als Schweizer der einzige Nicht-Deutsche in seiner siebzehn köpfigen Arbeitsgruppe und hat festgestellt, dass er bei Bewerbungen gegenüber Ausländern deutlich bevorzugt wird. Man möchte lieber Schweizer Arbeitnehmer, hat aber schlicht nicht die Möglichkeiten dies auch durchzuziehen.</p>
<p>Eine ältere Arbeitnehmerin aus dem Industriesektor erzählt mir, dass bloss wenige Deutsche in ihrer Firma beschäftigt waren, bis sich ein einziger Deutscher in entscheidender Positionen im Management der Personalabteilung befand. Danach drehte die Anstellungspolitik schlagartig und es wurden nur noch Deutsche eingestellt.</p>
<p>Dass Arbeitnehmer die eigene Spezie fördern hat einzig egoistische Zwecke. Mit seiner Anstellungs- und Beförderungs-Politik zeigt man, was auf dem Arbeitsmarkt gefragt ist. Weil man selber gerne gefragt sein möchte, fördert man also diejenigen die so sind wie man selber. Dies wirkt sich dann aus auf Arbeitsbedingungen die sich unterscheiden nach Nationalität, Geschlecht, absolvierter Ausbildung, Alter, und so weiter, aber nicht nach Qualifikation. Der Arbeitsmarkt wird geleitet von Menschen, welche gleichzeitig auf der Nachfrage und auf der Angebotsseite stehen. Dass es da zu Interessenkonflikten kommt lässt sich kaum vermeiden.</p>
<p>Da Firmen zunehmend von Verwaltern und Nicht-Eigentümern geführt werden und die Arbeitnehmer rasch die Stelle wechseln (müssen), verschlechtert zudem die Aussicht, dass bei Beförderung, Anstellung und Lohn, solche egoistische Züge vor das Wohl der Firma gestellt werden. Dies lässt sich nicht regulieren, obschon die bilateralen Verträge zur Personenfreizügigkeit dies gerne vortäuschen.</p>
<p>Interessant ist ein Artikel, verfasst vom Chef der Telekommunikationsfirma Sunrise und erschienen in der Zeitschrift Weltwoche. Er sagte, dass Sunrise in den vergangenen Jahren grosse Fehler begangen habe, wovon der grösste war, dass zu wenige Schweizer in Kaderpositionen vertreten waren. Er will dies nun korrigieren. Verletzt er damit gegen die bilateralen Verträge, die den Inländervorrang abschaffen? Dürfen sich die deutschen Kollegen über diese Massnahme empören?</p>
<p>Was ihre Frau erlebt, Herr Hesse, und gegen was sich dieses Forum richtet, ist, dass die Personenfreizügigkeit zu einer enormen Zuname von Arbeitskräften geführt hat. Dadurch ist der Preis der Arbeit gesunken, die Ausbildungsqualität hat gelitten und die Möglichkeiten für den Einzelnen wurden eingeschränkt. Das Staatsekretariat für Wirtschaft, sowie der Arbeitgeberverband haben uns versprochen, durch die Verschlechterung der Arbeitsqualität (etwa das Sinken der Reallöhne seit Einführung der Personenfreizügigkeit und die damit verbundene Kostensenkung zugunsten der Arbeitgeber) würde die Wirtschaft dermassen beflügelt, dass dadurch alle profitieren würden. Sie erzählten uns, dass durch eine massive Steigerung der Nachfrage (nach Arbeitsplätzen), schlussendlich mehr Arbeitsplätze und bessere Arbeitsplätze entstehen. Ein ökonomischen Perpetuum-Mobile: Man nimmt den Leuten immer mehr weg und also Folge davon haben sie immer mehr. Dass dies nicht aufgeht hat die Entwicklung der letzten Jahre gezeigt und muss nun auch ihre Frau spüren: Der Arbeitsmarkt wird von den Arbeitnehmern kontrolliert; Junge müssen zuerst Praktika zu schlechten Bedingungen absolvieren; Kompromisse oder Umschulungen werden kaum mehr angeboten; wer nicht genau dem Profil entspricht wird ausgemustert, wie etwa die &#8211; trotz Hochkonjunkur &#8211; jährlich dreissig- bis vierzigtausend Ausgesteuerten. Es herrscht ein harter Kampf um die offenen Arbeitsplätze und wer meint privilegiert zu sein, hat sich von falschen Versprechen benebeln lassen.</p>
<p>Ihr Fall, Herr Hesse, ist bestimmt keine Ausnahme, sondern passt genau in das Schema, wie die Globalisierung Familien auseinander reisst. Mein Chef ist Engländer, seine drei Kinder genossen eine gute Ausbildung und gehen nun attraktiven Beschäftigungen nach in der Schweiz, in Schweden und Australien. Ich selber bin in den letzten zehn Jahren rund fünf Mal umgezogen und habe dabei Strecken zwischen 150 und einigen zehntausend Kilometern zurückgelegt. Bestens Qualifizierte finden zwar in der globalisierten Welt leicht eine attraktive Arbeitsstelle, müssen aber ihre Suche auf den ganzen Globus ausweiten, ansonsten wird daraus nichts. Dass der gut-qualifizierte Ehepartner ebenfalls im selben Ecken der Welt zur selben Zeit eine passende Stelle antreten kann, wo doch auch er weltweit suchen muss, ist eher unwahrscheinlich. Schauen sie sich in ihrer Umgebung um und sie werden beobachten, wie etwa Sozialhilfeempfänger ihren gesamten Familienkreis in enger Umgebung haben. Auch wenn dieser riesig ist und alle gar nicht aus der Schweiz stammen, sondern jeder Einzelne &#8211; zum Beispiel aus der Türkei &#8211; einwandern musste. Die Chefs und Gutbetuchten dagegen haben bestenfalls ihren Partner als einziges (Gross-)Familienmitglied im näheren Umkreis von hundert Kilometern, wobei der Partner oft keiner (der Ausbildung entsprechenden) Beschäftigung nach geht. Hochspezialisierte Arbeit und Familie reibt sich mit der Personenfreizügigkeit, welche einen Wirtschaftsraum vom Baltikum bis zu den Azoren schafft. Für Erdbeerenpflücker oder Sozialhilfeempfänger sieht es diesbezüglich besser aus, dies sollte aber einzig eine Option sein, falls die eigenen Familienwerte weit wichtiger sind als alles andere.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/wanderarbeiter.wordpress.com/51/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/wanderarbeiter.wordpress.com/51/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wanderarbeiter.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wanderarbeiter.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wanderarbeiter.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wanderarbeiter.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/wanderarbeiter.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/wanderarbeiter.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/wanderarbeiter.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/wanderarbeiter.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wanderarbeiter.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wanderarbeiter.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wanderarbeiter.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wanderarbeiter.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wanderarbeiter.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wanderarbeiter.wordpress.com/51/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wanderarbeiter.wordpress.com&amp;blog=2574441&amp;post=51&amp;subd=wanderarbeiter&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Wohlstand durch Masse</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 06:35:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wanderarbeiter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Selektive Auswahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Von ehemaligen Spitzensportlern liest man gelegentlich wie diese ihr ruhmreich angehäuftes Kapital rasch an der Börse verprassten und nun mit ziemlich abgesägten Hosen da stehen. Dies liest man aber nur, falls diese Berühmtheiten wegen sonst einer Geschichte wieder einmal in den Schlagzeilen sind und man sich fragt, wieso diese die Publizität überhaupt nötig haben: Eben [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wanderarbeiter.wordpress.com&amp;blog=2574441&amp;post=40&amp;subd=wanderarbeiter&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von ehemaligen Spitzensportlern liest man gelegentlich wie diese ihr ruhmreich angehäuftes Kapital rasch an der Börse verprassten und nun mit ziemlich abgesägten Hosen da stehen. Dies liest man aber nur, falls diese Berühmtheiten wegen sonst einer Geschichte wieder einmal in den Schlagzeilen sind und man sich fragt, wieso diese die Publizität überhaupt nötig haben: Eben darum; Geld verspielt. Sonst kennt man keine Leute die Geld verprassten, obwohl die Amtsblätter gespickt sind mit langen Listen finanziell gescheiterten Nachbarn. Es ist uns ein leichtes ein paar Namen mit Börsenmillionarios auf zu zählen, aber bei den Gescheiterten fällt uns Niemand ein. Höchstens ein paar Ex-Sportler eben. Für Adolf Ogi mag es eine herbe Niederlage sein, dass jemand im Leben schlittert, obwohl er schnell den Hang runter (Peter Müller) oder rauf (Beat Breu) fahren kann.</p>
<p>Nun kommt der Bankberater ins Spiel (ein ehemaliger Fussballprofi &#8211; 3 Jahre FC Aarau in der obersten Liga). Dieser erklärt uns, dass die grossen Börsen-Indizes in den letzten hundert Jahren langfristig stets nach oben zeigten. Bei einzelnen Titel sind Rückschlage denkbar, setzt man aber auf ein Kollektiv (sprich Fonds) von gut diversifizierten Titeln, kann man langfristig nur gewinnen. Für einen 30-jährigen Familienvater mit mehreren Kindern im Vorschulalter, ohne Eigenheim oder Auto, empfiehlt er deswegen eine langfristige Position. Das heisst, dass man jetzt &#8211; wo die Kinder noch klein sind und bald zu Schule gehen und man vielleicht ein Eigenheim erwerben möchte &#8211; sein Geld dem Bankier (Ex-Fussball-Profi) gibt und er einem dies, mit einer tollen Rendite zurück gibt, zu einem Zeitpunkt, wenn die Kinder von Zuhause ausgeflogen sind und selber arbeiten. Ich weiss zwar noch nicht wofür besseres ich dann das Geld gebrauchen werde als jetzt? Vielleicht um wieder zu sparen und dann zu vererben? Meine Kinder sind noch zu klein um einzusehen, dass der Verzicht auf ein eigenes Zimmer sich im Moment allemahl lohnt, wenn sie die Aussicht haben mit sechzig Jahren dafür umso mehr zu erben (bevor meine Kinder sechzig sind, trete ich nicht ab).</p>
<p>Wie dem auch sei: Mich dünkt der Berater, mag er noch so ein flinker Drippler sein, unterlegt dem selben Irrtum der selektiven Auswahl wie ich selber, wenn ich versuche gescheiterte Börsenspekulanten auf zu zählen. Der Börsen-Index, auf den er sich beruft, ist eine Auswahl der erfolgreichsten Titeln. Ist ein Titel nicht mehr erfolgreich, oder die Firma Konkurs, findet sich deren Aktie auch nicht mehr im Index. Der Dow Jones Industrial Average war in den dreissiger Jahren mal bei unter 50 Punkten und ist heute bei über 13&#8217;000 Punkten (Trotzdem hätte ich nicht gerne siebzig Jahre auf alles verzichtet, bloss um mein Geld gewinnbringend anzulegen).</p>
<p>Als der Dow Jones Index das erste mal erhoben wurde, waren vor allem Produktionsbetriebe in Holzgewinnung und Lederverarbeitung vertreten. Wer damals in jene Firmen investierte kann heute mit diesen Aktien der Pfadi bei ihrer Altpapiersammlung eine Freude machen, und dies obwohl der Index stark anstieg. Aber eben, die Titel im Index wechselten. Von den ursprünglichen Titeln ist bloss General Electric weiterhin aufgeführt. Wer dafür zu Beginn weg in Lederverarbeitung plus General Electric investierte, mag leicht über den Niedergang der Lederverarbeitungsindustrie hinwegkommen.</p>
<p>Während der langen Zeitspanne, welche manche Indices dokumentieren, hat vor allem auch die Menge an Wertschriften zugenommen. Falls der Index tendenziell die erfolgreicheren Titel aufführt, so hat dieser einen höheren Wert, falls mehr Titel zur Auswahl stehen. Oder anders ausgedrückt: Falls die Auswahl steigt, steigt ziemlich sicher auch der Wert des wertvollsten Titels. Folgende Simulation soll dies verdeutlichen:</p>
<p>Die Aktien nehmen Werte grösser gleich Null zufällig an. Im Durchschnitt haben sie den Wert 1 und folgen der Exponentialverteilung wie hier dargestellt:</p>
<div id="attachment_47" class="wp-caption aligncenter" style="width: 539px"><a href="http://wanderarbeiter.files.wordpress.com/2008/07/expvert2.png"><img src="http://wanderarbeiter.files.wordpress.com/2008/07/expvert2.png" alt="Exponentialverteilung" width="529" height="226" class="size-full wp-image-47" /></a><p class="wp-caption-text">Exponentialverteilung.</p></div>
<p>Nun berechne ich für einen Index, bestehend aus den 20 besten Werten aus allen möglichen<em> N </em>Werten, den Durchschnitt. Ich tue dies für verschiedene <em>N</em>s von 20 bis 500 und erhalte dabei folgende Abhängigkeit von <em>N</em> und meinem Index-Durchschnitt:</p>
<div id="attachment_48" class="wp-caption aligncenter" style="width: 539px"><a href="http://wanderarbeiter.files.wordpress.com/2008/07/bestewerte1.png"><img src="http://wanderarbeiter.files.wordpress.com/2008/07/bestewerte1.png" alt="Index der 20 besten Titel aus N (Abszisse) zur Auswahl stehenden Titel." width="529" height="226" class="size-full wp-image-48" /></a><p class="wp-caption-text">Index der 20 besten Titel aus N (Abszisse) zur Auswahl stehenden Titel.</p></div>
<p>Wie zu erwarten, steigt die Kurve mit wachsender Anzahl Wertschriften an. Je mehr Aktien zur Verfügung stehen, umso grösser ist der Wert der wertvollsten darunter.</p>
<p>Weiter mit einer anderen Konstellation. Nun starten alle Aktienpreise mit dem Wert Null. Es wird simuliert wie sich diese Werte mit fortlaufender Zeit verändern. Von einem Zeitpunkt zum nächsten kann jeder Wert entweder stark zunehmen (plus 2), einfach zunehmen (plus 1), stagnieren oder einfach (minus 1) oder stark abnehmen (minus 2). Nehmen wir weiter an, dass die Stagnation zu 20 Prozent der Zeitpunkten eintritt, die einfachen Veränderungen in 30 Prozent und die starken Veränderungen in 10 Prozent aller Zeitpunkte. Insgesamt werden 50 Zeitsprünge angenommen und wieder interessiert uns die Frage welcher Wert die 20 besten Aktien zum letzten Zeitpunkt haben, in Abhängigkeit von der Anzahl Aktien welche auf dem Markt sind. Der ermittelte Zusammenhang zwischen Wert und Quantität ist in Kurve A im Bild unten dargestellt. Wieder ergibt sich qualitativ derselbe Zusammenhang wie in obigem Beispiel. Den Ökonomen und Bankberater freut&#8217;s. Mit zunehmender Titelauswahl steigen die Indices, selbst wenn zu jedem Zeitpunkt alle Aktien mit exakt gleicher Wahrscheinlichkeit fallen wie steigen.</p>
<div id="attachment_49" class="wp-caption aligncenter" style="width: 539px"><a href="http://wanderarbeiter.files.wordpress.com/2008/07/simul2.png"><img src="http://wanderarbeiter.files.wordpress.com/2008/07/simul2.png" alt="Index der 20 besten (A blau), der 20 schlechtesten (B rot) Titel und der 20 besten Titel, wenn eine Unterschreitung der Verlustzone zur Elimination und Ablösung durch einen neuen Titel führt (C grün)." width="529" height="226" class="size-full wp-image-49" /></a><p class="wp-caption-text">Index der 20 besten (A blau), der 20 schlechtesten (B rot) Titel und der 20 besten Titel, wenn eine Unterschreitung der Verlustzone zur Elimination und Ablösung durch einen neuen Titel führt (C grün).</p></div>
<p>Wenn wir nun den Durchschnittswert der 20 schlechtesten Aktien abbilden (Kurve B im obigen Bild) sehen wir, dass tatsächlich im Schnitt nichts gewonnen wurde. Was bei den besten Aktien dazu gewonnen wurde, wurde bei den schlechtestes verloren. Es wird nun auch offensichtlich, dass wir nicht mehr von Aktien sprechen, da negative Preise in dem Zusammenhang keinen Sinn ergeben. Also stellen wir uns vor dass der errechnete Wert nicht derjenige einer Aktie ist, sondern das Firmenvermögen. Die Firma ist völlig ausgeglichen, denn mit gleicher Wahrscheinlichkeit macht sie jedes Jahr entweder Verlust oder Gewinn, im Durchschnitt bleibt das Firmenvermögen konstant. Trotzdem zeigt unser Portfolio der zwanzig besten Unternehmen steil nach oben, falls man die Quantität fördert. Wird Gigantismus gefördert (grosse Anzahl möglicher Werte &#8211; Abszisse), ohne gleichzeitig die negativen Seiten (Linie B) zu erwähnen (über Verluste redet man nicht gerne), kann also das Bild entstehen, dass zwangsläufig alles stets besser wird (solange die Quantität zu nimmt).</p>
<p>Gehen wir nun noch davon aus, dass Firmen nicht allzu viel Schulden machen können, und bauen dies in unsere Simulation ein. Falls ein Unternehmensvermögen auf den Wert von minus 1 fällt, so wird dies (kurzfristig) noch verkraftet, fällt es aber weiter darunter, verschwindet die Firma. An ihre Stelle tritt eine neue Firma, die den Sektor (hoffentlich erfolgreicher) bedient. Die Kurve für die 20 besten Unternehmen unter diesen Voraussetzungen sieht nun noch vielversprechender aus (Kurve C). Die neue Kurve übertrifft die alte an Wert. Dies kann dadurch erklärt werden, dass bei der alten Kurve gewisse Titel unter Null fallen um schlussendlich und langfristig doch bei den besten zu landen. Dass die zweite Kurve aber besser abschneidet, zeigt, dass sich Langfristigkeit und Durchhaltewille nicht ausbezahlt: Ist die Unternehmung ineffizient, lohnt es sich nicht auszuharren (Kurve A) sondern die Unternehmung schnell zu vergessen und auf ein anderes Ross zu setzten (Kurve C).</p>
<p>Die volkswirtschaftliche Lehre, welche wir daraus ziehen ist, dass die Vorzeige-Unternehmen umso glänzender da stehen, umso grösser der Markt wird. Zwar gibt es im grossen Markt auch viel mehr Verlierer, aber über die wird schliesslich nicht berichtet. Der Erfolg einer wirtschaftlichen Massnahme misst sich an den Gewinnern. Wird der Wirtschaftsraum vergrössert zeigen alle statistischen Indices, bereitgestellt von der Handelskammer, nach oben (Kurven A und C). Alle Indices, die von den Gewerkschaften bereitgestellt werden, zeigen nach unten (Kurve B). Recht haben alle.</p>
<p>Seltsamerweise wird Gigantismus stets mit Erfolg gleichgesetzt. Man zeigt stolz auf den Nahrungsmulti Nestlé als ein Schweizer Unternehmen, obwohl bloss bescheidene 2&#8217;500 aller Arbeitsplätze von Nestlé in der Schweiz angesiedelt sind. Viele Schweizer Firmen sind einiges grösser als dies, haben aber global nicht dieselbe Grösse, was dann weniger Erwähnung findet. Bei Lebensläufen von Führungspersönlichkeiten ist wichtig, wie viele Mitarbeiter die Firma hatte, die man zuvor leitete, und welchen Umsatz. Dass man gut arbeitete scheint daraus zu folgen, wenn die beiden Zahlen hoch sind. Auch ist die Entschädigung von Kadermitarbeitern höher, wenn die Unternehmung grösser ist. Dies ist wichtiger als die eigene Leistung. Grösse scheint in Wirtschaftskreisen Wohlbehagen und Erfolg aus zu strahlen. Lieber eine Firma mit 50&#8217;000 Angestellten, als hundert Firmen mit 5&#8217;000 Angestellten, obwohl das zweite zehnmal so gross ist. Dass Firmen eine monopolartige Machtstellung anstreben, welche sie nur durch Grösse erlangen, scheint unausweichlich. Wenn aber Volkswirtschaften ihren Erfolg in der Grösse definieren ist Vorsicht angesagt.</p>
<p>Wohl mögen viele Schweizer glücklich grinsen, wenn Unternehmen mit Firmensitz in der Schweiz international ausstrahlen und sich durch Grösse auszeichnen. Aber was hat es schlussendlich dem Einzelnen gebracht? Nichts! Kauft eine Schweizer Firma einen ausländische Betrieb auf (oder umgekehrt), was ist dann der Gewinn unter dem Strich für den Arbeiter? Oder eine Firma geht global mit der Auslagerung tausender von Arbeitsplätzen (Nestlé?), wiegt dann der Verlust nicht stärker als der emotionale Sieg der sagt: &#8222;Wir sind globale Akteure, uns kann man nicht einfach übersehen&#8220;? </p>
<p>Wie dem auch sei: Für einzelne Firmen mag die Expansionsstrategie aufgehen, aber die Grösse Einzelner, sollte nicht das Gesamtbild kaschieren. Das Problem ist nicht bloss, dass Verbände und Lobbyisten Gigantismus mit Erfolg gleichsetzen, das Problem ist dass sie damit oft durch kommen. Wie es scheint haben die Menschen eine warme emotionale Bindung zur Grösse. John Ralston Saul beschrieb dies in seinem Essay über den Globalismus so (siehe den Wanderarbeiter zum <a href="http://wanderarbeiter.wordpress.com/2008/07/08/das-ende-der-globalisierung/">Ende der Globalisierung</a>): &#8222;As for the romance of Gigantism &#8211; of corporate size as a criterion for industrial success &#8211; it was the beginning to look pretty silly. Endless mergers had led to high levels of unservicable debt and bankruptcy. It was as if size had replaced thought. As if it were a male thing&#8220;. </p>
<p>Für die Personenfreizügigkeit heisst dies, dass man die Anzahl Personen in einer Volkswirtschaft ausweiten kann und am Schluss geht es sehr vielen sehr gut. Es geht auch mit grosser Wahrscheinlichkeit einzelnen supergut. Es wird allerdings nach der Ausweitung auch viel mehr Leute geben, denen es nicht so gut geht. Die Frage ist was schlussendlich raportiert wird und daran wird die Bevölkerung messen, ob die unkontrollierte Ausweitung der Personenmenge gut oder schlecht für die Schweiz sei. Leider gibt Gigantismus und Erfolg schlussendlich die besseren Geschichten ab, als das Leid anonymer Randständiger. Gerne wird von der Anzahl neu geschaffener Stellen seit Einführung der Personenfreizügigkeit berichtet und den niedrigen Arbeitslosenzahlen. Wie steht dies aber im Verhältnis zur starken Zuname von Teilzeitarbeit und befristeten Arbeitsverträgen, wie zu den über 30 tausend Ausgesteuerten jährlich? Welche Zahlen sind grösser? Wo hat es mehr Schweizer; mehr Arme oder Reiche, Junge oder Alte? Wie verhält sich die Anzahl neuer Stellen zu der stets wachsender Zahl der Sozialhilfebezüger, der Invaliden und Frührentner. Darf man diese separat von den Arbeitslosenzahlen aufführen? Der Reallohn ist gesunken, das Haushaltseinkommen (da mehr gearbeitet wird und ein Einkommen pro Haushalt oft nicht mehr reicht) nominal gestiegen. Was wird erwähnt? Machen Statistiken mit Nominaleinkommen überhaupt Sinn? Wie verhält sich dies zur Kaufkraft? Zu den erst gesunkenen dann gestiegen Warenpreisen? Wer profitiert? Simple Antworten kann sich jeder selber zusammenstellen. Das ist das Kreative am Gigantismus: In einer vielschichtigen Welt sind alle Antworten generierbar.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/wanderarbeiter.wordpress.com/40/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/wanderarbeiter.wordpress.com/40/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wanderarbeiter.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wanderarbeiter.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wanderarbeiter.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wanderarbeiter.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/wanderarbeiter.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/wanderarbeiter.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/wanderarbeiter.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/wanderarbeiter.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wanderarbeiter.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wanderarbeiter.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wanderarbeiter.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wanderarbeiter.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wanderarbeiter.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wanderarbeiter.wordpress.com/40/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wanderarbeiter.wordpress.com&amp;blog=2574441&amp;post=40&amp;subd=wanderarbeiter&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Index der 20 besten (A blau), der 20 schlechtesten (B rot) Titel und der 20 besten Titel, wenn eine Unterschreitung der Verlustzone zur Elimination und Ablösung durch einen neuen Titel führt (C grün).</media:title>
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		<title>Das Ende der Globalisierung</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 06:52:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wanderarbeiter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Grosse Wirtschaftstheorien halten meist nicht länger als ein paar Dekaden. Globalisierung ist nun dreissig Jahre alt und so gut wie tot, so berichtet der Kanadische Autor John Ralston Saul in seinem Artikel &#8222;The Collapse of Globalism and the Rebirth of Nationalism&#8220;, welcher im März 2004 in Harper&#8217;s Magazine erschien. Saul rekapituliert die Geschichte der Globalisierung [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wanderarbeiter.wordpress.com&amp;blog=2574441&amp;post=39&amp;subd=wanderarbeiter&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Grosse Wirtschaftstheorien halten meist nicht länger als ein paar Dekaden. Globalisierung ist nun dreissig Jahre alt und so gut wie tot, so berichtet der Kanadische Autor John Ralston Saul in seinem Artikel &#8222;The Collapse of Globalism and the Rebirth of Nationalism&#8220;, welcher im März 2004 in Harper&#8217;s Magazine erschien. Saul rekapituliert die Geschichte der Globalisierung mit ihrem Anfang in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts bis heute. </p>
<p>Obwohl von den Befürwortern als unvermeidlich deklariert, brauchte die Globalisierung stets Gefässe wie das World Economic Forum in Davos ab 1971, die G6 (G8 heutzutage) Treffen ab 1975, sowie Abkommen wie NATAL, GATE und danach WO. Das Wohl der Öffentlichkeit resultierte bei der Globalisierungsbewegung als Nebenresultat aus den Folgen von Handel, Wettbewerb und Selbstinteressen. Ihre Thesen waren verführerisch, einfache Lösungen, mit Verantwortung in unbekannten Händen (Marktkraft), so dass niemand für Nichts Verantwortung tragen musste. Gigantismus wurde als notwendig erachtet um Erfolg in den Weltmärkten zu erlangen. </p>
<p>Einzelne Widersprüche wurden bald erkennbar: Während Globalisierung die freie Wahl Einzelner über das Gemeinwohl zu stellen vorgab, positionierte sie in Wahrheit nicht die Konsumenten in ihren Mittelpunkt, sondern Unternehmenstrukturen, welche den Profit erhöhten in dem sie die Wahlfreiheit eindämmten.  Ausserdem ist es fragwürdig wie diese Ideology ein Wachstum in globalen demokratische Strukturen predigen konnte, wo sie doch versuchte die Macht der Nationen zu schwächen. Demokratien existieren innerhalb der Nationen und eine Schwächung der Nationen kommt einer Schwächung der Demokratien gleich.</p>
<p>Hinzu kamen unzählige Privatisierungsexperimente, welche für den Konsumenten desaströs endeten. Der grosse Durchbruch im Arbeitsmarkt für weibliche Angestellte (vor allem in Nord-Amerika) wurde bald als aufgeblasen erkannt: Plötzlich brauchten die Haushalte zwei Einkommen. In 25-Jahren stieg das Einkommen amerikanischer CEOs vom 39-fachen des Durchschnittsgehalts eines amerikanischen Arbeiters auf mehr als das 1&#8217;000 fache an.<br />
Es war bald klar das die Globalisierung ihre Versprechen nicht wird einlösen können. Die Führung einer Bewegung, welche als &#8222;wahrer Wettbewerb&#8220; gepriesen wurde, war mehrheitlich zusammengestellt aus Professoren, Berater und Technokraten, also Bürokraten des Privaten Sektors, welche grosse Firmen leiten. Die grossen Veränderungen, welche diese Leute einführten, hatten das Ziel Wettbewerb zu verhindern.</p>
<p>In den neunziger Jahren wurde allmählich klar, dass die Nationengefüge stärker waren, als man sich dies zugestand. Zum Beispiel 1991 als die Jugoslawische Armee versuchte Slowenien und Kroatien daran zu hindern ihre Föderation zu verlassen. Das folgende Massaker war ein Test für alle internationalen Organisationen. Alle scheiterten. Während darüber debatiert wurde, dass die globale Wirtschaft die Nationengebilde irrelevant machten, wurden tausende Menschen umgebracht um noch mehr Nationen zu kreieren. Schlimmer noch, das wirtschaftlich-administrative Gebilde der Europäischen Union war nicht in der Lage irgend etwas gegen diese Gräuel zu unternehmen. Ähnlich geschah in Rwanda: Die Nationen meldeten sich zurück; mit allem Übel.</p>
<p>Über mehrere Jahre versuchte Lateinamerika den Instruktionen, vom IMF, westlichen Regierungen und privaten Banken ausgelegt, zu folgen. Zwar gab es einige momentane Erfolge zu verzeichnen, aber langfristig führte der eingeschlagene Weg zum Kollaps. Befürworter beklagen, dass es hätte funktionieren können mit weniger starken Gewerkschaften, weniger Korruption etc., aber reale Wirtschaft muss sich auch in der Realität abspielen; ohne perfekte Bedingungen. Das Fazit ist, dass Latein Amerika nicht mehr an die Globalisierung glaubt. Ebenfalls Afrika, wie ein grosser Teil Asiens. Globalisierung ist nicht mehr global. </p>
<p>Einige Finanzminister haben in letzter Zeit, leise an Reregulierungen gearbeitet. Malaysia hat, als Antwort auf die Wirtschaftskrise, ihre Währung vom Markt genommen, den Export von fremdem Kaptial blockiert, Tarife erhöht und auch sonst alles getan was gegen die Regeln der Globalisierungsbewegung spricht. Trotz aller zynischen Kommentare westlicher Beobachter, dass der Staat dies nicht überleben würde, ging die eingeschlagene Strategie Malaysias schliesslich als Modell dafür hervor, dass eine Stützung der eigenen Währung hilfreich sein kann.</p>
<p>Ein weiteres Beispiel für einen Wirtschaftszweig, die von der Globalisierung richtig durchgeschüttelt wurde, ist die Flugindustrie. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann diese kräftig zu wachsen und Mitte der siebziger Jahren wurden erste Deregulierungen gefordert. Bei den Anschlägen vom 11. September 2001 erlitten diese einen Rückschlag von 5.7 Prozent, und obwohl es davor einen sechzig Jahre langen Aufstieg gab, war dies bereits zuviel des Schlechten. Diejenigen, welche 25 Jahre zuvor nach Deregulierungen riefen, waren nun Bankrott. Interessant sind auch die weiteren ökonomischen Auswirkungen der Anschläge vom 11. September 2001, als die Gefahr einer weltweiten Depression existierte und erst das eingreifen der Nationen in die Ökonomie schlimmeres verhinderte. Für einmal traten die CEOs zur Seite.</p>
<p>Neuseeland war in den frühen achtziger Jahren das Rollenmodell der Globalisierung. Was folgte waren Jahre mit stagnierendem Lebensstandard. Nachdem die nationale Industrie verkauft war, sich die Wirtschaft in Tiefflug befand und die Jungen das Land in alarmierender Zahl verliessen, kam die Wende in einer Abstimmung Ende 1999. Die Stimmbürger traten ein für die Wende: Mehr Regierungsinterventionen, mehr Regulierungen und einen stabileren privaten Sektor.</p>
<p>Im Frühjahr 2006 wollte Dubai Ports den britischen Hafenbetreiber P&amp;O übernehmen, der sechs Häfen in den USA kontrolliert. Damit wären der Seezugang zu New York, Baltimore, Miami, New Jersey, New Orleans und Philadelphia in die Hände eines staatlichen Unternehmens aus den Vereinigten Arabischen Emiraten gefallen. In den Häfen wären zwar künftig weiterhin die US-Küstenwache und der Zoll für die Sicherheit verantwortlich gewesen, trotzdem verursachte diese Meldung in den USA heisse Köpfe. Zuletzt hatte sich abgezeichnet, dass das US-Repräsentantenhaus den Verkauf blockieren würde. Der Haushaltsausschuss beschloss einen Gesetzesentwurf, der die Übertragung von Pachtverträgen an die Dubai Ports World verbietet. Schliesslich teilte Dubai Ports mit auf die Übernahme der Häfen zu verzichten. Interessanterweise bildeten republikanische Representanten die Speerspitze des Widerstands gegen die Übernahme. Politiker, welche sich stets gegen Protektionismus ausdrückten und alle glauben machen wollten, dass freier Handel Garant sei für Wohlstand, Stabilität und Sicherheit.</p>
<p>Nationalismus ist unverkennbar zurück und präsentiert sich leider nicht bloss von der nette Seite. Dies zeigt sich in Wahlerfolgen extrem-nationalistischer Richtungen Mitte dieses Jahrzehnts in West-Europa (Belgien, Dänemark, Frankreich, Holland, Norwegen, Schweden, Italien, Österreich, Nord Irland und auch der Schweiz). Globalisierung ist, nach einem eher kurzen Gastspiel, gescheitert. Bleibt zu hoffen dass die Wunden nicht allzu tief stecken, damit das Pendel nicht übertrieben in die Gegenrichtung ausschlägt.</p>
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		<title>Welchen Beruf soll man erlernen?</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 07:28:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wanderarbeiter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Buch &#8222;The Elephant and the Dragon&#8220; von Robyn Meredith handelt vom Aufstieg Chinas und Indiens. Es wird aufgezeigt wie dadurch die westliche Wirtschaft durchgeschüttelt wird und was diese dagegen tun kann. In dem Zusammenhang interessiert die Frage, was der Einzelne im Westen tun kann um seinen Lebensstandard zu halten. Das Buch zeigt erst mal [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wanderarbeiter.wordpress.com&amp;blog=2574441&amp;post=38&amp;subd=wanderarbeiter&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Buch &#8222;The Elephant and the Dragon&#8220; von Robyn Meredith handelt vom Aufstieg Chinas und Indiens. Es wird aufgezeigt wie dadurch die westliche Wirtschaft durchgeschüttelt wird und was diese dagegen tun kann. In dem Zusammenhang interessiert die Frage, was der Einzelne im Westen tun kann um seinen Lebensstandard zu halten. Das Buch zeigt erst mal folgende westliche Reaktion auf: Die Auslagerung von Produktion und Dienstleistung aus westlichen Ländern nach Indien oder China hat mit zunehmendem Masse auch zu gefährlichen Abhängigkeiten geführt. Die westlichen Regierungen haben dies jüngst erkannt und, da man sich nicht gerne in unsichere Abhängigkeiten begibt, auch reagiert. Sie tun dies mit dem vermehrten Ruf nach Protektionismus. Zur grossen Überraschung haben sogar die globalisierungsfreundlichen US-Senatoren im Jahre 2006 mit einem 27.5 Prozent Zollzuschlag auf alle importierten Waren aus China gedroht als Vergeltung für die unterbewertete chinesische Währung. Es scheint tatsächlich, wie J.R. Saul 2004 im Harper&#8217;s Magazine schrieb, dass die Globalisierung zu kollabieren im Begriff ist und der Nationalismus erstarkt. </p>
<p>Mit Protektionismus mag man vielleicht die Einfuhr von Menschen und materiellen Gütern erschweren, nicht aber Dienstleistungen welche über Telefon oder Internet erbracht werden. Deswegen also Robyn Merediths Ratschläge:</p>
<p>1) Massive Investition in Bildung. Also genau nicht das, was die Schweiz mit dem EU15-Personenfreizügigkeitsabkommen beabsichtigt: gebildete Arbeiter von auswärts anheuern, anstatt selber Leute auszubilden.<br />
Unbedingt müssen die Kenntnisse solcherart gelagert sein, dass sie vor Ort zur Anwendung kommen müssen. Als Beispiel wird ein Herzchirurg genannt, welcher an Ort erwünscht wird, wohingegen ein Radiologe leicht durch einen Kollegen ersetzt werden dürfte, der in Bangalore die Röntgenbilder begutachtet.<br />
Die harten Wissenschaften, sowie die ganze Informationstechnologie fallen leider unter die erste Kategorie der leicht auslagerbaren. Politiker beschweren sich gerne darüber, dass es zu wenige Naturwissenschaftler in der Schweiz gibt. Dieser Ruf war bis anhin ein wenig grotesk, da sich diese Politiker meist selber keine Mühe gaben eine Naturwissenschaftliche Ausbildung anzustreben, noch dies ihren Kindern genug nahe legen konnten. Auch forderten sie bloss mehr Naturwissenschaftler, waren aber nie bereit ihnen dies abzugelten, womit sich das Angebot an solchen Arbeitskräften stets nach der Wirtschaftlichkeit für den einzelnen Arbeiter richtete als nach dem leeren Ruf der Politiker. Nun kommt noch der Globalisierungsaspekt hinzu, dass sich eine solche Ausbildung wenig lohnt, da leicht global ersetzbar. Andererseits werden sogenannt weicheren Fächer, wo es kräftigt &#8222;menschelt&#8220;, nicht so leicht über ein englischsprachiges Email-Memo auszuüben sein.</p>
<p>2) Die Globalisierung wird wenigen Akteuren in der westlichen Welt gewaltigen Reichtum ermöglichen, während die Mehrheit der Leute leer ausgehen wird, wird im Buch weiter ausgeführt. Wer sich also eine einigermassen sichere Stelle aussuchen möchte, sollte sich auf eine Dienstleistung spezialisieren, welche den Superreichen persönlich dient. Diese Dienstleistung wird dann ebensowenig ausgelagert wie der Supperreiche selber. Als Beispiele werden im Buch folgende Beschäftigungen angegeben: Friseur, Fitness-Trainer oder Schrank-Designer. Also dann; Auf die Plätze, &#8230;</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/wanderarbeiter.wordpress.com/38/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/wanderarbeiter.wordpress.com/38/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wanderarbeiter.wordpress.com/38/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wanderarbeiter.wordpress.com/38/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wanderarbeiter.wordpress.com/38/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wanderarbeiter.wordpress.com/38/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/wanderarbeiter.wordpress.com/38/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/wanderarbeiter.wordpress.com/38/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/wanderarbeiter.wordpress.com/38/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/wanderarbeiter.wordpress.com/38/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wanderarbeiter.wordpress.com/38/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wanderarbeiter.wordpress.com/38/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wanderarbeiter.wordpress.com/38/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wanderarbeiter.wordpress.com/38/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wanderarbeiter.wordpress.com/38/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wanderarbeiter.wordpress.com/38/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wanderarbeiter.wordpress.com&amp;blog=2574441&amp;post=38&amp;subd=wanderarbeiter&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Politische Ämter in Zeiten der Globalisierung</title>
		<link>http://wanderarbeiter.wordpress.com/2008/06/27/politische-amter-in-zeiten-der-globalisierung/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 08:03:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wanderarbeiter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schwankungen sind in der Wirtschaftswelt meist etwas negatives. Die Nationalbank versucht mit aufwendigen Methoden Zins- und Währungsschwankungen im Zaun zu halten. Starkes Wachstum, abwechselnd mit Nachfrage-Löchern, können dem Betrieb das Genick brechen. Variation in der Produktion wird mit aufwendigen statistischen Methoden erfasst und eingedämmt. Volatilität macht den Arbeitsalltag hektisch und unberechenbar, weswegen Grossbetriebe und Staaten [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wanderarbeiter.wordpress.com&amp;blog=2574441&amp;post=37&amp;subd=wanderarbeiter&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schwankungen sind in der Wirtschaftswelt meist etwas negatives. Die Nationalbank versucht mit aufwendigen Methoden Zins- und Währungsschwankungen im Zaun zu halten. Starkes Wachstum, abwechselnd mit Nachfrage-Löchern, können dem Betrieb das Genick brechen. Variation in der Produktion wird mit aufwendigen statistischen Methoden erfasst und eingedämmt. Volatilität macht den Arbeitsalltag hektisch und unberechenbar, weswegen Grossbetriebe und Staaten grosse Anstrengungen unternehmen diese zu minimieren.</p>
<p>Einzig im Arbeitsmarkt, so der derzeitige Konsens, scheint Volatilität etwas grossartiges zu sein. Anstrengungen der pseudo-liberalen Wirtschaftshaltung setzten sich durch, welche den Arbeitsmarkt hektischer machen mittels Globalisierung, Lockerungen bei den VISA Vorschriften oder Personenfreizügigkeit. Hektik, Dynamik und Bedrohung werden als Chancen bezeichnet. Die Meinung hat kurzzeitig gesiegt, dass Druck der beste Motivator sei, die Arbeiter zu höheren Leistungen anspornt, wovon wiederum alle profitieren. Dass dies in der Schweiz bislang nicht aufging scheint klar: Die Leute arbeiten lieber gar nicht mehr, als unter Druck.</p>
<p>Ein dynamische Arbeitsmarkt, mit Teilnehmer welche laufend Arbeits- und in der Folge auch den Wohnort wechseln scheint auch nicht zum Schweizerischen Demokratieverständnis zu passen. Zwar sind die Zollschranken zwischen Regionen und Kantonen längst abgeschafft, trotzdem werden Politiker stets als Vertreter kleiner geografischer Einheiten gewählt. So werden etwa Kantonsparlamentarier nach Kantons-Ämtern paritätisch gewählt und Bundesparlamentarier nach Kantonen.</p>
<p>In diesem Zusammenhang sind zwei Tendenzen zu beobachten. Die erste ist, dass Parteien Mandate im Kantonsparlament verlieren, weil ihre Vertreter wegziehen. Innerhalb des Kantons reicht dabei bereits eine minimale Wohnortsverlegung von wenigen Kilometern. Obwohl man danach stets noch im selben Kanton wohnt, den man zu regieren hat, und für dieselbe Partei auftritt wie bis anhin, ist der politische Posten hinüber. Der hektische Arbeitsmarkt mit ständig wechselnden Arbeitgeber an verschiedensten Orten in Europa verträgt sich schlecht mit der Annahme politischer Ämter.</p>
<p>Die zweite zu beobachtende Tendenz ist die Mühe, welche Parteien bekunden, bei der Kandidatensuche. Im Falle von Gemeindevertretern ist es bereits dermassen schlimm, dass man an verschiedenen Orten einen Gemeinde-CEO einstellt. Dabei werden die Pensen des Gemeinderates drastisch reduziert, ihnen wird dafür ein professioneller Verwalter beiseite stellt. Der Gemeinderat fällt bloss noch die Entscheidungen, vor- und ausgearbeitet wird das Ganze vom CEO. Mit den verkleinerten Gemeinderats-Pensen, so denkt man, wird es leichter sein Vertreter zu finden, welche bereit sind das Amt in ihrer Freizeit zu übernehmen. Die Erfahrung gewählter Volksvertreter, welche mit dem CEO zusammenarbeiten mussten, lassen aber an der Rechtmässigkeit dieses Auswegs zweifeln. Der Wissensvorsprung eines langjährigen Gemeinde-CEOs gegenüber den Freizeit-Gemeindevertreter, welche regelmässig wiedergewählt werden müssen, ist dermassen gross, dass dieser die Gemeinde (sich selber mit einbezogen) fast autonom leiten wird. Der Gemeinderat ist zu stark auf den CEO angewiesen und wird ihm bei Dossierkenntnissen kaum das Wasser reichen können. Obwohl das demokratische Verständnis (Vertreter aus dem Volk, vom Volk gewählt und überwacht), so ausgehöhlt wird, lässt der rasende Arbeitsmarkt und das damit zusammenhängende Unvermögen der Teilnehmenden aktiv am politischen Leben teilzunehmen, vielen Gemeinden kaum eine Alternative.</p>
<p>Eine Alternative ist die Rekrutierung von Rentnern und Sozialhilfebezügern, was leider an der fehlenden politischen Akzeptanz scheitert. Auf eidgenössischer Ebene ist dies jedoch bereits zu einem grossen Teil verwirklicht. Man ist stolz ein Milizparlament zu besitzen und will das Land Leuten anvertrauen, welche den Arbeitsalltag von innen her kennen (und nicht bloss von früher oder vom hören sagen). Trotzdem ist dies heute selten der Fall. Linke Parlamentarier geben als Beruf öfters Politiker oder Nationalrat an. Bei Bürgerlichen ist diese Deklaration verpönt, obwohl die Realität bei ihnen auch nicht anders aussieht. Die vielen Rentner geben lieber eine Pseudo-Arbeit an, als sich als Rentner zu bezeichnen. Akademiker geben etwa den Titel oder die Ausbildung an, wenn sie nach der beruflichen Tätigkeit gefragt werden, oder bezeichnen sich als Unternehmer, da sie noch im Aufsichts-, Stiftungs-, oder Verwaltungsrat irgendeines Vereins sitzen (was sie freilich bloss tun, weil sie erfolgreiche Politiker sind, was wiederum darauf hinausläuft, dass sie Politiker von Beruf sind). Dann gibt es noch diejenigen, welche als Beruf ein anderes politisches Teilzeit-Amt, zum Beispiel Gemeindepräsident, angeben. Und schliesslich gibt es noch die Heerscharen von Parlamentariern, welche als Beruf Anwalt angeben, allerdings in ihrer Kanzlei, wo sie Partner sind, bloss noch für Betriebsfeste vorbeischauen. Als die Solothurner Zeitung ein Jahr vor den eidgenössischen Wahlen 2007 einen Ausblick auf mögliche Kandidaten wagte, tauchte auch der Name Rolf Büttiker wieder auf. Obwohl bereits seit stillen zwanzig Jahren im Rat, folgerten die Journalisten, dass er wieder antreten wird. Dies mit der Begründung, dass er sonst keine Arbeit hätte und mit 57 Jahren zu jung für die Frühpensionierung sei. Schaut man nach, so gibt Büttiker unter seinem Beruf offiziell an: Inhaber &#8222;Wirtschaftsförderung Büttiker&#8220;. Was dies sein sollte weiss wohl nicht mal er selber, jedenfalls hat man sich jegliche Publizität gespart und es lassen sich keine Informationen darüber finden.</p>
<p>Während die Parlamentarier beim kleinsten Gegenwind aufhören zu arbeiten und dies kaschieren, soll der gemeine Arbeiter von verschärften Arbeitsbedingungen &#8222;profitieren&#8220;. Das Amt eines eidgenössischen Parlamentariers mag ja finanziell lukrativ genug sein um alles Sonstige stehen zu lassen, aber die kleineren politischen Mandate auf kommunaler Ebene werden durch die neue hektischere Arbeits- und Wohnsituation unterlaufen. Auch blöd, wer wie Nationalrat Andreas Gross, zwar noch Arbeit hat, aber im Kanton Jura, wo er doch von den Zürcher als deren Vertreter gewählt wurde. Nun muss er halt mindestens noch einen Wohnsitz in Zürich halten. Auch dies ist ein Modell um das wir in der Schweiz in Zukunft nicht drum herum kommen, ausser man würde die grosse geografische Zersplittelung der Wahlkreise auflockern. Dies würde dann auch das Ende des heutigen Föderalismus bedeuten. </p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/wanderarbeiter.wordpress.com/37/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/wanderarbeiter.wordpress.com/37/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wanderarbeiter.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wanderarbeiter.wordpress.com/37/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wanderarbeiter.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wanderarbeiter.wordpress.com/37/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/wanderarbeiter.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/wanderarbeiter.wordpress.com/37/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/wanderarbeiter.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/wanderarbeiter.wordpress.com/37/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wanderarbeiter.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wanderarbeiter.wordpress.com/37/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wanderarbeiter.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wanderarbeiter.wordpress.com/37/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wanderarbeiter.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wanderarbeiter.wordpress.com/37/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wanderarbeiter.wordpress.com&amp;blog=2574441&amp;post=37&amp;subd=wanderarbeiter&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Lohnschere</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 07:02:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wanderarbeiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Abzocker]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Reallohn]]></category>
		<category><![CDATA[Travail.Suisse]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich Thielemann]]></category>

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		<description><![CDATA[Es wurde in dieser Rubrik mehrmals erwähnt wie in den letzten Jahren die Kaufkraft der Schweizer im Durchschnitt sank, da als Folge der Personenfreizügigkeit die Löhne unter Druck kamen, aber die selbe Öffnung bei den Konsumgüter erfolgreich bekämpft wird, von Leuten welche sich liberal schimpfen (z.B. Stimmte der Stimmbürger bewusst einem tieferen zukünftigen Einkommen zu?). [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wanderarbeiter.wordpress.com&amp;blog=2574441&amp;post=32&amp;subd=wanderarbeiter&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wurde in dieser Rubrik mehrmals erwähnt wie in den letzten Jahren die Kaufkraft der Schweizer im Durchschnitt sank, da als Folge der Personenfreizügigkeit die Löhne unter Druck kamen, aber die selbe Öffnung bei den Konsumgüter erfolgreich bekämpft wird, von Leuten welche sich liberal schimpfen (z.B. <a href="http://wanderarbeiter.wordpress.com/2008/03/31/stimmte-der-stimmburger-bewusst-einem-tieferen-zukunftigen-einkommen-zu/"> Stimmte der Stimmbürger bewusst einem tieferen zukünftigen Einkommen zu?</A>). Gemäss Erhebungen der Gewerkschaft Travail.Suisse, rückwirkend für das Jahr 2004, ist das höchste Kader von dieser Entwicklung nicht betroffen, womit sich die Lohnschere innerhalb der Konzerne in einem enormen Ausmass öffnete (<a href="http://wanderarbeiter.files.wordpress.com/2008/06/verhaeltnis_loehne.pdf">Studie Travail.Suisse </a>)</p>
<p>Nun, die Betriebe haben nach der Einführung der Personenfreizügigkeit grosse Gewinnsteigerungen erwirtschaftet. Dies hatte zum anderen mit der guten globalen Wirtschaftsstimmung bis Ende 2007 zu tun, andererseits haben die bilateralen Verträge ihnen attraktive Märkte erschlossen. War es bis anhin riskant und teuer in neue ausländische Produktions- oder Absatzmärkte vorzustossen, so kommt dies nun, dank den bilateralen Verträgen mit der EU, denkbar einfacher und günstiger zustande.</p>
<p>Laut dem Wirtschaftsethiker Ulrich Thielemann kommen die exorbitanten Einkommenssteigerungen bei den Konzernleitungsmitgliedern dadurch zu Stande, dass sich viele Manager alleine für die Gewinne verantwortlich fühlen und es nicht weiter als schlimm erachten von einem Milliardengewinn einige wenige Prozente ab zu zwacken. Die Entschädigung steht dabei proportional zur Grösse der Unternehmung. Indem das Schweizer Volk die bilateralen Verträge gutgeheissen hat, hat sie einen Pfeiler für das Wachstum der Unternehmen gelegt, von dem nun erst einmal die obersten Kader profitieren. In zweiter Linie profitieren wohl die EU-Immigranten, welche den Firmen zusätzliche Grösse verleihen und keine Einkommenseinbusse im Vergleich zu ihrem Herkunftsland hinnehmen müssen.</p>
<p>Nicht profitieren tut die Mehrheit jener, welche das Ganze an der Urne erst ermöglicht hat. Die Personenfreizügigkeit hat das Angebot an Arbeitskräften dermassen erhöht, dass die Reallöhne sanken. Die jährlich rund 36&#8217;000 welche zuviel sind und ausgesteuert werden, trifft es dabei am härtesten.</p>
<p>Grotesk ist an dieser Situation höchstens, dass die Gewerkschaften nach Lohnerhöhungen schreien. Sie begründen ihre Forderung mit der wirtschaftlichen Lage, welche dies erlaube. Dabei wiederspiegelt der aktuelle Lohn genau die momentane wirtschaftliche Lage und ist der Ökonomie bestens angepasst: Ganz Oben spielt die Grösse, welche tatsächlich enorm zugenommen hat, während Unten das Überangebot an Arbeitskräften den Lohn drückt und die Balance von Angebot und Nachfrage genau wiedergibt. Die Rahmenbedingungen werden von der Realität perfekt nachgebildet. Wie im Lehrbuch. Es scheint gerade, als wollte man nie etwas anderes.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/wanderarbeiter.wordpress.com/32/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/wanderarbeiter.wordpress.com/32/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wanderarbeiter.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wanderarbeiter.wordpress.com/32/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wanderarbeiter.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wanderarbeiter.wordpress.com/32/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/wanderarbeiter.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/wanderarbeiter.wordpress.com/32/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/wanderarbeiter.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/wanderarbeiter.wordpress.com/32/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wanderarbeiter.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wanderarbeiter.wordpress.com/32/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wanderarbeiter.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wanderarbeiter.wordpress.com/32/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wanderarbeiter.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wanderarbeiter.wordpress.com/32/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wanderarbeiter.wordpress.com&amp;blog=2574441&amp;post=32&amp;subd=wanderarbeiter&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Geschäftskonsumenten</title>
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		<pubDate>Thu, 29 May 2008 06:51:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wanderarbeiter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aktienrückkaufprogramm]]></category>
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		<category><![CDATA[Privatkonsum]]></category>
		<category><![CDATA[Sponsoring]]></category>
		<category><![CDATA[UBS]]></category>

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		<description><![CDATA[Kürzlich wollte ich eine Eintrittskarte für ein eineinhalbstündiges Konzert von Elvis Costello and Allen Toussaint in Luzern kaufen. Der Preis dafür gab man weder in der Werbung noch im Internet bekannt. Dafür traf mich fast der Schlag als ich, am Vorverkaufsschalter der Post, vernahm, dass die billigste Karte (Stehplatz) 100 Franken kostet. Also hab ich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wanderarbeiter.wordpress.com&amp;blog=2574441&amp;post=31&amp;subd=wanderarbeiter&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich wollte ich eine Eintrittskarte für ein eineinhalbstündiges Konzert von Elvis Costello and Allen Toussaint in Luzern kaufen. Der Preis dafür gab man weder in der Werbung noch im Internet bekannt. Dafür traf mich fast der Schlag als ich, am Vorverkaufsschalter der Post, vernahm, dass die billigste Karte (Stehplatz) 100 Franken kostet. Also hab ich es sein lassen.</p>
<p>Ich habe mich danach noch ein wenig im Internet umgeschaut nach Preisausschreiben, um diesen Eintritt zu gewinnen und wurde mehrfach fündig. Es gab scheinbar haufenweise Firmen, welche stolz verkündeten diese Musikveranstaltung als Sponsor zu unterstützen. Zuerst wundert man sich, wieso man solche horrende Preise verlangt, wenn es doch dermassen viele Sponsoren und Werbung gibt? Dies Situation kennt man auch von grossen Fussballveranstaltungen wie EM und WM. Von den Sportveranstaltungen ist bekannt, dass der grosse Teil der Eintrittskarten unter dem Tisch zu den Sponsoren verschwindet. Auch nicht verwunderlich, dass man bei Fernsehübertragungen irgendwelcher Hundsverlocheten in den vorderen Reihen stets herausgeputzte Managertypen mit ihren kandiderten Gattinnen sieht. Es scheint fast, dass der Konsum bei gewissen Sport- und Spass-Veranstaltungen mehrheitlich durch Firmen abgedeckt wird. Menschen gehen da bloss noch hin wenn sie von Firmen eingeladen werden. Dass dadurch oft viele Plätze leer bleiben scheint auch nicht weiter zu stören, bezahlt sind diese alleweil.</p>
<p>Nun kann man noch dazurechnen wie Unternehmen auch anderswo mitkonsumieren und so die Preise hochtreiben und für den Privatbieter unerschwinglich machen: Etwa im Wohnungsmarkt, oder bei Ferien, Autos, Versicherungen etc. Zwar gab es früher bereits Firmenwohnangebote, bloss waren diese für die einfacheren Arbeiter gedacht und auf sparsame Weise extra für die Arbeiterschaft errichtet und daher kaum eine Konkurrenz auf dem Liegenschaftsmarkt. Inzwischen hat eine Kehrtwende stattgefunden. Die einfachen Arbeiter müssen für ihr Privatleben selber schauen, während die oberen Kader auch da vom Firmeneinfluss profitieren.</p>
<p>In diesem Zusammenhang interessant sind auch die Aktienrückkaufsprogramme grosser Firmen. Diese haben in letzter Zeit ein immenses Ausmass erreicht. So kaufte die UBS eigene Aktien im Umfang von fast 16 Milliarden Franken. Anstatt diese zu vernichten werden die Aktien häufig über Aktienoptionsprogramme an Mitarbeiter neu ausgegeben. Damit geht dem Altaktionär die erwartete Kurssteigerung durch die angenommene Verringerung der Anzahl im Umlauf befindlicher Aktien abhanden und die Firma tritt einmal mehr als Konsument auf und verzerrt so den Markt.</p>
<p>In den USA werden schwer erschwingliche Angebote, etwa die Krankenversicherung oder die Kosten an den Privatschulen, für die gesamte Familie der Mitarbeitenden vom Arbeitgeber übernommen. Gleichzeitig werden die grossen Firmen durch Zukäufe stets grösser und in manchen Sektoren und Regionen herrschen bereits Monopole (so hat etwa der alleinige Elektrizitätszulieferer an der Mittleren Ost-Küste, Constellation Energy, die Preise in 2006 kurzerhand um über 70% angehoben). Wenn man sich dieses kapitalistische Spiel weiterdenkt, dass es bloss noch einige Gross-Firmenkonglomerate gibt, welche aber für ihre Mitarbeiter den halben Privatkonsum organisieren und finanzieren, dann ist man nicht mehr weit weg von sozialistischen Verhältnissen. Dann wenn die Unternehmen ihren Auftritt als Konsumenten dermassen überspannen, dass es sich der Einzelne nicht mehr leisten kann mit zu bieten und sich bloss noch von den Firmen bedienen lassen kann. </p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/wanderarbeiter.wordpress.com/31/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/wanderarbeiter.wordpress.com/31/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wanderarbeiter.wordpress.com/31/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wanderarbeiter.wordpress.com/31/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wanderarbeiter.wordpress.com/31/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wanderarbeiter.wordpress.com/31/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/wanderarbeiter.wordpress.com/31/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/wanderarbeiter.wordpress.com/31/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/wanderarbeiter.wordpress.com/31/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/wanderarbeiter.wordpress.com/31/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wanderarbeiter.wordpress.com/31/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wanderarbeiter.wordpress.com/31/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wanderarbeiter.wordpress.com/31/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wanderarbeiter.wordpress.com/31/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wanderarbeiter.wordpress.com/31/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wanderarbeiter.wordpress.com/31/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wanderarbeiter.wordpress.com&amp;blog=2574441&amp;post=31&amp;subd=wanderarbeiter&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Feiertage</title>
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		<pubDate>Wed, 21 May 2008 12:18:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wanderarbeiter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchensonntag]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalfeier]]></category>

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		<description><![CDATA[Letztes Jahr genoss ich übers ganze Jahr verteilt fast so viele Feiertage wie Ferientage. Viele davon sind religiös motiviert. Trotzdem bleiben die Kirchen an diesem Tag so leer wie stets. Die Leute freuts, dass sie frei haben, der Grund dafür ist ihnen schlussendlich egal, und in die Kirche bringt sie höchstens ein Todesfall. Lieber frönt [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wanderarbeiter.wordpress.com&amp;blog=2574441&amp;post=30&amp;subd=wanderarbeiter&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztes Jahr genoss ich übers ganze Jahr verteilt fast so viele Feiertage wie Ferientage. Viele davon sind religiös motiviert. Trotzdem bleiben die Kirchen an diesem Tag so leer wie stets. Die Leute freuts, dass sie frei haben, der Grund dafür ist ihnen schlussendlich egal, und in die Kirche bringt sie höchstens ein Todesfall. Lieber frönt man Tennis am Fernseher oder einem Grillplausch am See (Nahe der Autobahnausfahrt).</p>
<p>Man muss nicht sehr alt sein um sich noch zu erinnern, wie es dem staatlichen Schweizer Fernsehen einmal verboten war an Feiertagen Werbung zu senden. Heutzutage haben bereits dermassen viele Verkaufshäuser eine Feiertagsverkaufs-Spezialbewilligung, dass einem schnell klar wird worin der Sinn solcher Feiertage noch besteht. Bisher gab es in einzelnen Regionen auch Feiertagsverbote für gewisse Anlässe, etwa Motocross-Veranstaltungen. Diese Restriktionen fallen nun nach und nach. Auch ist es dem lokalen Gewerbe ein Dorn im Auge, dass Katholiken ihre Feiertags-Einkäufe in benachbarten reformierten Kantonen tätigen, und fordern darum ebenfalls gleiches Recht ihre Läden zu öffnen, was &#8211; wie gesagt &#8211; bereits teilweise umgesetzt wurde.</p>
<p>Wenn nun aber die Leute lieber Motocross statt Heilig Kreuz haben, wäre es da nicht ehrlicher den alten Zopf der Kirchenfeiertage zu streichen und dafür den Leuten zehn bis zwanzig zusätzliche &#8211; frei beziehbare &#8211; Feiertage zu schenken? Viele Betriebe, mit Niederlassungen in mehreren Kantonen, kennen eine Regelung, die es denjenigen, welche in Feiertags-unterdotierten Regionen wohnen, erlaubt zusätzliche Ferientage zu beziehen, um so Ferien-Ungerechtigkeiten innerhalb der Firma aus zu gleichen. Nur ist dies ebenfalls Ungerecht, da die Oft-Feiertägler, gezwungen sind ihren Grillplausch genau an Allerheiligen &#8211; an dem es oft trüb, nass und neblig ist &#8211; zu absolvieren, während die glücklichen Anderen diesen Tag gezielt auf einen besseren Termin schieben können (zum Beispiel auf einen Freitag im Sommer).</p>
<p>Seit ich mit öffentlichen Verkehrsmittel zur Arbeit fahre ist mir, beim Beobachten der Mitreisenden, aufgefallen, dass die Leute erstens am Morgen kaputter sind als am Abend und es ihnen zweitens umso mieser geht, je mehr Feiertage sie unmittelbar zuvor genossen haben. Es scheint mir evident, dass der durchschnittliche Schweizer Arbeiter nicht Feiertage geniesst um sich von der Arbeit zu erholen, sondern umgekehrt. Zugegeben, die Festtage über Neujahr können streng sein und der erste Arbeitstag am zweiten Januar für Manche kein Honigschlecken. Wenn man aber am dritten Januar in die Gesichter der ausgepumpten Leute guckt, welche den zweiten Januar &#8211; den Bechtoldstag &#8211; ebenfalls frei hatten, wird einem rasch klar, dass zusätzliche Freitage nicht grössere Erholung bedeuten.</p>
<p>Der erste August war bis in die Neunziger Jahre nicht als eidgenössischer Feiertag geregelt. In einzelnen Kantonen war er gar nicht, oder bloss zur Hälfte arbeitsfrei. Es gab auch wenige Firmen welche eine Sonderregelung fuhren. Seit der Nationalfeiertag ein eidgenössischer Feiertag ist hat sich Sonderbares ereignet. An einigen Orten findet die Nationalfeier nicht mehr am ersten August, sondern am  31. Juli statt, mit der Begründung, man will dass die Leute bis lange in die Nacht feiern können ohne am nächsten Morgen müde zur Arbeit erscheinen zu müssen. Dies ist jedoch ein Trugschluss, wie obig ausgeführten Beobachtungen zeigen. Viel aufschlussreicher ist die Beobachtung, dass in vielen kleineren Gemeinden die Feierlichkeiten zum ersten August gar nicht mehr stattfinden. Ich bin in einer Gemeinde aufgewachsen, wo die Feierlichkeiten seit Jahrzehnten stattfanden, solange der erste August ein gewöhnlicher Arbeitstag war. Sobald dieser zum Feiertag wurde, gingen die Leuten interessanteren Freizeitaktivitäten nach und die Festivitäten konnten wegen mangelnder Teilnehmerzahl nicht mehr durchgeführt werden. Ebenso erging es zahlreichen Gemeinden in der Umgebung. In der gleichen Zeit wuchs die Bevölkerungszahl massive an und einige Gemeinden wurden zu grösseren Einheiten fusioniert.</p>
<p>Die Begründung, dass man einen Feiertag einführen will um einer Sache speziell zu huldigen ist somit klar ad absurdum geführt. Will man eine Angelegenheit deutlich schwächen oder gar ausrotten, dann sollte man ihr einen Feiertag widmen.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/wanderarbeiter.wordpress.com/30/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/wanderarbeiter.wordpress.com/30/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wanderarbeiter.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wanderarbeiter.wordpress.com/30/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wanderarbeiter.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wanderarbeiter.wordpress.com/30/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/wanderarbeiter.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/wanderarbeiter.wordpress.com/30/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/wanderarbeiter.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/wanderarbeiter.wordpress.com/30/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wanderarbeiter.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wanderarbeiter.wordpress.com/30/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wanderarbeiter.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wanderarbeiter.wordpress.com/30/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wanderarbeiter.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wanderarbeiter.wordpress.com/30/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wanderarbeiter.wordpress.com&amp;blog=2574441&amp;post=30&amp;subd=wanderarbeiter&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Fallende Visa Restriktionen erhöht Druck auf qualifizierte Arbeitnehmer in den USA</title>
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		<pubDate>Thu, 15 May 2008 08:34:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wanderarbeiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[H1-B Visa Programm]]></category>
		<category><![CDATA[Ingenieur]]></category>
		<category><![CDATA[San Francisco Chronicle]]></category>
		<category><![CDATA[Silicon Valley]]></category>
		<category><![CDATA[US Visa]]></category>

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		<description><![CDATA[Der San Francisco Chronicle beschrieb, in der Ausgabe vom 29. September 2000, die negativen Auswirkungen milder Visa Restriktionen auf die Arbeitsmarktsituation. Das bestehende US Immigrationsgesetz begrenzte bis anhin die Anzahl Visen, welche die Industrie geltend machen darf, um Ingenieure anzustellen. Nachdem sich die Arbeitgeber in Silicon Valley beklagten, ihnen würden die gut ausgebildeten Mitarbeiter fehlen, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wanderarbeiter.wordpress.com&amp;blog=2574441&amp;post=29&amp;subd=wanderarbeiter&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der San Francisco Chronicle beschrieb, in der Ausgabe vom 29. September 2000, die negativen Auswirkungen milder Visa Restriktionen auf die Arbeitsmarktsituation. Das bestehende US Immigrationsgesetz begrenzte bis anhin die Anzahl Visen, welche die Industrie geltend machen darf, um Ingenieure anzustellen. Nachdem sich die Arbeitgeber in Silicon Valley beklagten, ihnen würden die gut ausgebildeten Mitarbeiter fehlen, wurde die Visa-Kontingentierung schliesslich gelockert. Also Folge organisierten die Arbeitnehmer auch bestehende Arbeitsverträge neu. Es wurden bloss noch individuelle Arbeitsverträge ausgehandelt und das Recht sich zu organisieren untersagt. Das H1-B Visa Programm gab den Arbeitgeber zudem nicht nur die Möglichkeit nach belieben die Arbeiter anzustellen und wieder zu feuern, sondern auch die Konzession für den legalen Immigrationsstatus zu erteilen. Wenn sich also ein ausländischer Arbeiter aufmüpfig verhielt, konnte dieser vom Arbeitgeber nicht nur entlassen, sondern auch gleich noch des Landes verwiesen werden. Computer-Spezialisten aus Indien, welche unter dem neuen Regime angestellt wurden berichteten von massiven Lohnabzügen ohne rückwirkende Erstattung und sieben Tage Woche ohne Überzeitenentschädigung.</p>
<p>Arbeitgeber machen für die Massnahme den Mangel an einheimischen Arbeitskräften geltend, während Arbeitnehmerorganisation davon ausgehen, dass das Ziel davon sei die Arbeitskosten, zu Lasten der Arbeiter, zu drücken. Ausserdem schützt des Anstellen von Migranten die Industrie vor Arbeitnehmerforderungen. Der Aufruf zur verstärkten Ausbildung und Einstellung einheimischer Arbeitskräften wurde ignoriert zugunsten abhängiger Arbeitnehmer und höherem Profit.</p>
<p>Die Industrie im Silicon Valley spendet derweil massiv an beide grossen amerikanischen Parteien um die Visa-Lockerungen zu stützen und gar auszuweiten. Würden diese die Millionenzahlungen, anstatt an die Politiker, an die eigene Arbeitnehmer ausrichten, würden sie problemlos diejenigen Arbeitskräfte finden, die sie benötigen.</p>
<p>Opposition macht sich vor allem aus Kreisen von Minderheiten breit. Afro-Amerikanische und Latino-Amerikanische Ingenieure protestieren gegen die Ausweitung des Visa Kontingents, da diese als Erste als direkte Folge davon ihre Stelle verloren.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/wanderarbeiter.wordpress.com/29/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/wanderarbeiter.wordpress.com/29/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wanderarbeiter.wordpress.com/29/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wanderarbeiter.wordpress.com/29/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wanderarbeiter.wordpress.com/29/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wanderarbeiter.wordpress.com/29/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/wanderarbeiter.wordpress.com/29/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/wanderarbeiter.wordpress.com/29/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/wanderarbeiter.wordpress.com/29/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/wanderarbeiter.wordpress.com/29/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wanderarbeiter.wordpress.com/29/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wanderarbeiter.wordpress.com/29/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wanderarbeiter.wordpress.com/29/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wanderarbeiter.wordpress.com/29/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wanderarbeiter.wordpress.com/29/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wanderarbeiter.wordpress.com/29/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wanderarbeiter.wordpress.com&amp;blog=2574441&amp;post=29&amp;subd=wanderarbeiter&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>In welche Ausbildung soll man investieren?</title>
		<link>http://wanderarbeiter.wordpress.com/2008/04/30/in-welche-ausbildung-soll-man-investieren-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 13:59:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wanderarbeiter</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer einmal einem Berufs- oder wie sie heute wahrscheinlich heissen, Laufbahn- oder Karriereberater, zugehört hat kennt die Prognose: Im Laufe seines Lebens wechselt man nicht bloss den Beruf mehrmals, sondern ändert seine Karriere X mal; Y Prozent der Berufstätigen arbeiten in einem anderen als dem angelernten Beruf; den Beruf den ein heutiger Kindergärtler in Zukunft einmal ausüben wird, gibt es mit einer Wahrscheinlichkeit von Z Prozent heute noch gar nicht. Die Zahlen ändern je nach dem wo man sie aufgeschnappt hat, sind aber ausnahmslos verblüffend hoch (Y ist gemäss Bundesamt für Berufsbildung und Technologie bei 60).</p>
<p>Nun also die Gretchenfrage: Was bringt es, im Anbetracht dieser Aussichten, etwas konkretes zu erlernen und was sollte dies bestenfalls sein? Durch die Abschaffung des Inländervorrangs durch die bilateralen Verträge mit der EU verschlechterte sich die Aussicht, vom erlernten Wissen rasch profitieren zu können. Im Rahmen der Personenfreizügigkeit wird zwar grossspurig nach Spezialisten gerufen, aber lohnt sich die aufwendige Ausbildung, wenn das Risiko es nie ausüben zu können (gemäss Karrierespezialisten) immens ist?</p>
<p>In einem Arbeitsmarkt das durch die Arbeitgeber dominiert ist, wird das Spezialistentum zunehmen. Es wird stets schwieriger die gewünschte Spezialisierung aufzubringen, denn für jede einzelne Stelle findet man aus Milliarden von Menschen mit grosser Wahrscheinlichkeit jemanden, der noch besser geeignet ist. Folglich ist man mit einer alles oder nichts Situation konfrontiert: Riskiert man die Investition in eine aufwendige Ausbildung, so braucht es unglaubliches Glück dennoch die Stelle zu erhalten. Die Chancen in einem solchen Markt am Schluss leer (oder mit einer anderen Stelle) dazustehen stehen kaum höher, also ohne die Investition in eine entsprechende Ausbildung, wodurch der Nutzen des Bildungssystems stark in Frage gestellt wird.</p>
<p>Siehe auch den Wanderarbeiter zu <a href="http://wanderarbeiter.wordpress.com/2008/07/02/welchen-beruf-soll-man-erlernen/">Welchen Beruf soll man erlernen?</a></p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/wanderarbeiter.wordpress.com/27/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/wanderarbeiter.wordpress.com/27/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wanderarbeiter.wordpress.com/27/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wanderarbeiter.wordpress.com/27/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wanderarbeiter.wordpress.com/27/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wanderarbeiter.wordpress.com/27/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/wanderarbeiter.wordpress.com/27/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/wanderarbeiter.wordpress.com/27/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/wanderarbeiter.wordpress.com/27/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/wanderarbeiter.wordpress.com/27/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wanderarbeiter.wordpress.com/27/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wanderarbeiter.wordpress.com/27/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wanderarbeiter.wordpress.com/27/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wanderarbeiter.wordpress.com/27/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wanderarbeiter.wordpress.com/27/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wanderarbeiter.wordpress.com/27/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wanderarbeiter.wordpress.com&amp;blog=2574441&amp;post=27&amp;subd=wanderarbeiter&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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